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Ostarichi Urkunde







Ein Faksimile ist ein Stück Geschichte – ein kunsthistorisches Erbe in seiner schönsten Form!

Die Ostarrichi-Urkunde ist jenes Dokument, in dem in einer Schenkungsurkunde Kaiser Otto III. vom 1. November 996 zum ersten Mal der Name „Ostarrichi“ (Österreich) als Begriff auftaucht. Sie stellt eines der bedeutendsten Schriftstücke und Dokumente der österreichischen Geschichte dar, welches Ihnen durch den Wiener Verlag DOMI Exclusiv und Müller & Schindler ermöglicht wird. Das Faksimile ist ein Schmuckstück und Zierde für jeden österreichischen Haushalt oder als exklusives Weihnachtsgeschenk für Ihre Lieben zu sehen.

Bundespräsident a.D. Dr. Heinz Fischer

Das Jahr 2018 rückt näher – also jenes Jahr, in dem die Republik Österreich Ihren 100. Geburtstag feiert, in dem aber auch auf das „Revolutionsjahr 1848“ und das „Anschlussjahr 1938“ zurückgeblickt wird.

Sich mit diesen Daten aus der jüngeren Geschichte Österreich zu befassen, verlangt aber auch, die Geschichte Österreichs insgesamt näher und intensiver ins Auge zu fassen.

Daher begrüße ich es sehr, dass sich der auf Faksimile Editionen spezialisierte Verlag Müller und Schindler entschlossen hat, eine Urkunde, die für die Frühgeschichte Österreichs von entscheidender Bedeutung ist, als Faksimile auf höchstem Niveau der Drucktechnik zu produzieren.

Es handelt sich um die sogenannte „Ostarrichi-Urkunde“, die auch als „Geburtsurkunde Österreichs“ bezeichnet wird, weil das Wort „Ostarrichi“ (das mit Reich im Osten oder Land im Osten übersetzt werden kann) letzten Endes im Namen Österreich seinen schicksalsschweren und dauerhaften Niederschlag gefunden hat.

Diese Urkunde ist eine Schenkungsurkunde und stammt vom Römisch/Deutschen Kaiser Otto III. (980-1002), der ein ca. 1000 ha großes Grundstück im westlichen Niederösterreich „in der Gegend, die in der Volkssprache Ostarrichi genannt“ (lateinisch: „regione vulgari vocabulo Ostarrichi“), dem Freisinger Bischof Gottschalk geschenkt hat.

Dem Schutz der Ostgrenze des Kaiserreiches kam eine große strategische Bedeutung zu und daher wurde der Name auch „aufgewertet“ und für eine größere Region verwendet, als die Babenbergische Markgrafschaft 160 Jahre später (1156) von Bayern losgelöst und zum Herzogtum erhoben wurde.

Das Verhältnis zwischen „Deutschland“ in seiner wechselvollen Entwicklung und „Österreich“ in seiner ebenfalls sehr wechselvollen Entwicklung ist durch viele Jahrhunderte hindurch spannend, ereignisreich und interessant geblieben, wobei ich davon ausgehe, dass dieses Verhältnis nach 1945 eine dauerhafte und stabile Form gefunden hat.

Die Republik Österreich steht heute rechtlich, politisch und wirtschaftlich auf stabilen Grundlagen, ist völkerrechtlich abgesichert und Mitglied der Europäischen Union sowie der Vereinten Nationen. Gerade deshalb ist es interessant, diese Urkunde, die – aus heutiger Sicht – genau 1020 Jahre alt ist im Jubiläumsjahr 2016 in Faksimile einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Ich wünsche diesem Projekt den besten Erfolg.

Format: ca. 40 x 60 cm , Pergamenata (190g)

€ 5,–
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